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Das Wichtigste zur Blutzuckermessung



Regelmäßig den Blutzuckerspiegel zu messen ist bei Behandlung von Diabetes unverzichtbar. Nur mit einer regelmäßigen Kontrolle des Blutzuckers ist eine gute Diabeteseinstellung nicht möglich. Es ist erwiesen, dass die Selbstmessung des Blutzuckerspiegels in hohem Maße zu einer Verbesserung der Lebensumstände beiträgt. Man muss seltener mit Folgeschäden oder akuten Komplikationen wie einer Stoffwechselentgleisung (Unter- oder Überzuckerung) rechnen. Wichtig ist dabei jedoch, dass Sie Ihre Messungen der Blutzuckerwerte dokumentieren, zum Beispiel in einem Diabetes-Tagebuch. Wann und wie häufig Sie Ihren Blutzuckerspiegel messen, legt Ihr Arzt gemeinsam mit Ihnen fest.

Die Harnzuckermessung

Den Harnzucker zu messen hat heute nur noch im Ausnahmefällen ihre Berechtigung: beispielsweise bei älteren Menschen, die nicht mehr in der Lage sind, den Blutzuckerspiegel zu messen. Allerdings bilden sich Folgeschäden der Niere durch Diabetes mellitus bereits unterhalb der Nachweisgrenze von Zucker im Urin – also bereits bei einem Blutzuckerspiegel unter 160 bis 180 mg/dl. Außerdem werden bei der Messung des Harnzuckers Unterzuckerungen nicht erkannt. Die Messung des Harnzuckers erfolgt mit speziellen Teststreifen, die in den Urin gehalten werden. Das Ergebnis wird dann an einer Farbskala abgelesen.

Azetonmessung im Urin

Die Azetonbestimmung (beziehungsweise die Ketonbestimmung) im Urin ist nur in bestimmten Situationen notwendig, zum Beispiel, wenn der Blutzuckerspiegel mehrfach über 250 mg/dl steigt, bei erhöhter Harnzuckerausscheidung und bei drohendem diabetischem Koma. Das Messen erfolgt ähnlich wie beim Harnzucker.
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